Wie aus „DET“ „DIT“ wurde.
Eine Geschichte von der Guten Morgen Berlin-Show – Radio Berlin 88,8 und der Harry Gerlach Wohnungsunternehmen GmbH………
Unser Fassadenspruch "ICK STEH UFF WEDDING, DET IS MEEN DING" war/ist Thema in der GutenMorgenBerlin-Show - Radio Berlin 88,8 und hat offensichtlich zu der "DET"- oder "DIT"-Frage geführt.
Wir haben die tägliche Diskussion natürlich zum Anlass genommen und "holen unsere Maler" mit den RBB-Moderatoren aufs Gerüst.
Früh am Morgen haben wir uns auf Wunsch der RBB-Radiomoderatoren, Ingo Hoppe und Janine Wagner, auf den Weg in die Seestraße Ecke Afrikanische Straße gemacht, um unseren Spruch „Berlinerisch“ zu korrigieren. Gerüst, „Farbe“ und gute Laune – es kann losgehen!
Hoch hinaus, die Moderatoren und unsere Mitarbeiter mussten 8 Meter „klettern“ - eine wackelige Angelegenheit und nichts für Höhenängstliche.
Vorsicht mit der Folie -in akribischer Handarbeit wurde das „E“ entfernt und durch ein
grünes „I“ ersetzt! Grün = die Hoffnung, dass nun alle mit der Schreibweise zufrieden sind und in Erinnerung an diese ungewöhnliche lustige Aktion.
Geschafft! Aus „DET“ wurde „DIT“.
Alle sind sichtlich erleichtert und freuen sich, dass
dit vollbracht ist.
Was für ein Akt. Da haben sich alle Fleißigen eine Stärkung verdient, Frau Hoff von
BerlCat hat uns mit Schokocroissants, frischem Kaffee und einem Lächeln gut versorgt.
Ausgiebig wurde über unseren Wedding-Spruch diskutiert, Professor Dr. Nobert Dittmar vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie an der FU Berlin hatte schließlich bestätigt, dass „DIT“ die aktuell korrekte Schreibweise sei.
Daher heißt es jetzt an der Afrikanischen Str. 2-6 / Seestr. 120-122:
„ICK STEH UFF WEDDING, DIT IST MEEN DING“
Das war die Geschicht´von einem Haus im Wedding:
zuerst von einer grauen Maus zum bunten Vogel,
durch die "Sprachgeister" von "DET" zu "DIT"!
Noch ein letztes Wort von uns:
Die "Berliner Rechtschreibreform" ist an uns vorüber gegangen, trotzdem hatte unsere ursprüngliche Absicht offensichtlich Erfolg, nämlich dem vielfach unterschätzten, grauen Wedding - zwar zu Mitte avanciert - ein farbiges Tor zur Berliner Stadtteilwelt zu öffnen. Dort sind viele unserer Mieter zu Haus, und das ist auch gut so!